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 Betreff des Beitrags: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 07.03.2010 15:58 
Hallo ich bin die Conny.
Ob ich in diesem Forum richtig bin weis ich noch nicht ganz, denn ich bin erst am Anfang meines Weges. Ein Weg bei dem ich das entgültige Ziel noch nicht kenne. Aber manchmal ist auch der Weg an sich das Ziel.
Zu meiner Person ist zu sagen das ich vor zwei Jahren das Schreiben für mich entdeckt habe, um meine Probleme zu verarbeiten. Ich habe jedoch noch nichts veröffentlich und es wird warscheinlich auch noch einige Zeit dauer, bis es bei mir soweit sein wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 07.03.2010 16:46 
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Hallo Venatrix,
da kann es nur ratsam sein, sich um zuschauen.
Dann wirst du es wissen!
Willkommen.

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"Kinder mögen keinen Kaviar" P. Ustinov
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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 07.03.2010 18:32 
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Admina
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Hallo Conny,

willkommen hier. Schau dich um und wenn du Fragen hast, dann frag.

Ich habe auch direkt eine - was schreibst du denn Therapeutisches?

LG

Ulli

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 07.03.2010 21:11 
Ich habe vor Zwei jahren eine achteinhalb jährige Beziehung beendet. Dies viel mir jedoch nicht sehr leicht und ich entdeckte das schreiben als Möglichkeit meine Probleme mit der Situation zu Verarbeiten. Mein ersten Text den ich geschrieben habe war dieser

Brief an die Liebe!

Ich habe ein paar Fragen an Dich, meine Liebe. Es sind Fragen die für mich sehr wichtig sind, denn im Moment kann ich leider nicht an Dich glauben. Wozu bist Du da? Denn am Anfang machst Du blind und zum Schluss tust Du nur noch weh. In der Zeit dazwischen knüpfst Du ein Netz in dem man sich fängt und von einander abhängig wird.
Das schlimme daran ist, dass man es auch noch genießt und nicht merkt wie es sich immer enger zieht, bis es einen fasst erdrückt. Aber man findet meistens kein Mittel sich zu befreien. Wenn man es dann doch mal geschafft hat, bleiben meist schmerzhafte Spuren der Fesseln, die nur langsam verheilen.
Jedoch manche trägt man wie Narben auf der Seele sein Leben lang mit sich und sie brechen beim geringsten Anlass wieder auf. Sag mir jetzt wofür bist Du gut . Du sollst doch so schön sein, das sagt jeder der Dich wohl nicht richtig kennt.
Warum geht man es dennoch immer wieder ein, das Spiel mit dem Schmerz. Wenn man doch im voraus weiß, das es weh tut. Sind wir denn alle Masochisten? Lieben wir den Schmerz so sehr, das wir jedes mal drauf reinfallen? Oder sind wir nur ignorant und hoffnungslos idealistisch, das wir den Schmerz nicht sehen wollen? Denn am Ende tut es nur weh.

Deshalb frag ich Dich, wozu bist Du da?

Danach folgten meist kleinere Texte wie zum Beispiel:

Wenn die schwarzen Schmetterlinge fliegen

Wenn die schwarzen Schmetterling fliegen, sind die Tage und Nächte vom bittersüßen Duft der unerfüllten Träume erfüllt. Träume die jedoch nie zur Realität werden dürfen. So schön und doch so grausam ist es, dieses Schauspiel mitzuerleben.

Wenn die schwarzen Schmetterlinge fliegen, fließen Tränen der Hoffnungslosigkeit. Sie verschmelzen zu Bächen, Flüssen und Seen. Denn du bist nicht allein in dem Moment, wenn die schwarzen Schmetterlinge fliegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 07.03.2010 21:22 
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Admina
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Nun ja, solche Texte kennt wohl jeder, der mal Liebeskummer hatte.

Was ist denn dein Ziel oder dein Weg? Hast du eine Vorstellung davon, was du schreiben willst und für wen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 07.03.2010 21:38 
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Beiträge: 1215
Hallo Conny,

therapeutisches Schreiben ist immer gut, will aber auch gelernt sein.
Persönlich würde ich solche Offenbarungen nicht veröffentlichen.
Wenn du schreiben lernen, Kommentare bekommen, dich nicht persönlich angegriffen fühlen willst, solltest du es tunlichst vermeiden einen Zusammenhang zwischen deinem Seelenleben und deiner Schreibe herzustellen.
Dein Text erinnert mich stark an ein Experiment, dass von einigen Leuten, und aus einem anderen Forum (dort laufen sie immer mit einem Handtuch herum), gestartet wurde. Mit einer starken Resonanz übrigens.
Was du uns da zeigst, könnte in die Kategorie Kurzprosa für Anfänger fallen.
Also durchaus ausbaufähig.

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Gruß Charly


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 07.03.2010 21:46 
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Admina
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Charly hat geschrieben:
Dein Text erinnert mich stark an ein Experiment, dass von einigen Leuten, und aus einem anderen Forum (dort laufen sie immer mit einem Handtuch herum),


:-D :-D :-D

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 07.03.2010 22:28 
Ein genaues Ziel habe ich noch nicht vor mir. Ich weis auch noch nicht in welche Richtung mich mein weg führen wird. Bis jetzt lasse ich beim schreiben einfach meinen Gedanken freien lauf und versuche nicht zu überlegen was oder wie ich schreibe. Die Worte kommen und ich nehme kaum Einfluss darauf. Erst danach schau ich nach Rechtschreibung und Gramatik.

Vor konstruktiver Kritik habe ich überhaupt keine Angst. Denn nur Kritik kann mich auch in der Entwicklung weiterbringen. Denn ich habe in meinem Leben schon gelehrnt mit Kritik richtig umzugehen. Aber Danke für die Warnung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 07.03.2010 23:08 
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Sing-Wolf
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Hallo Conny,

die entscheidende Frage wäre, was denn dein eigentliches Anliegen ist.

Wenn du nur deine Probleme mit partnerschaftlichen Beziehungen bzw. deren Scheitern durch "Therapeutisches Schreiben" in den Griff bekommen willst, bist du hier ganz sicher im falschen Forum. Alle hier sind erfahrene Autoren, aber letztlich keine Psychotherapeuten oder Lebensberater.

Wenn du aber über diese Versuche das Schreiben an sich als eine interessante Sache entdeckt hast, dann können dir die Leutchen hier evtl. schon weiter helfen. Dann geht es um das Handwerk und das kann man bis zu einem gewissen Grad erlernen, sofern du bereit bist, sachliche Kritik und Ratschläge anzunehmen.

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Cantalupo
Jäger des verlorenen Wortschatzes


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 08.03.2010 04:56 
Danke Cantalupo, du hast mich verstanden. Ich möchte mich weiterentwickeln denn mein Interesse am Schreiben an sich ist geweckt und ich nutze jetzt jede möglichkeit dazu. Vieleicht bin ich hier doch nicht so verkehrt. Mal schauen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 08.03.2010 07:23 
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Willkommen, Conny. Therapeutisches Schreiben kann sicherlich ein Einstieg sein - und natürlich gibt jeder Autor etwas von sich selbst in seine Texte. Der Punkt ist, irgendwann von sich selbst abzukommen und andere Texte zu schaffen.

Liebe Grüße

Maike

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Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind,
wir sehen sie so, wie wir sind.
- Anais Nin -


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 08.03.2010 10:09 
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Hallo Conny,

willkommen hier!

Gut, dass du dich weiter entwickeln willst. Die Liebe und der Liebeskummer sind wohl für viele der Einstieg für's Schreiben. Beim therapeutischen Schreiben ist es wichtig, die eigenen Gefühle möglichst treffend widerzuspiegeln, um sie so besser zu verarbeiten. Beim Schreiben für andere kommt es darauf an, Gefühle im Leser hervorzurufen. Das erfordert neben Empathie, Erfahrung (die man sammeln kann) und ein bisschen Handwerk vor allem Abstand zum eigenen Text. Damit auch zu den eigenen Gefühlen.

Wenn du diesen Abstand hinkriegst und etwas Talent hast, kommt der Rest auch.
Momentan wäre mein Rat, mehr auf Rechtschreibung und Sprache zu achten, da hapert es noch etwas. Du vermeidest die schlimmsten Liebes-Texte-Klischees, das ist schon mal gut. Versuche aber, noch originellere Sprachbilder zu finden. Gerade bei gängigen Themen wie Liebe und Liebeskummer ist das wichtig, sonst bekommt man das Gefühl, so was schon 100 Mal gelesen zu haben.

Viele Grüße
Johanna


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 08.03.2010 10:40 
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Liebe Johanna,
ein kleines Etwas muss ich dir widersprechen. Der Abstand zum eigenen Text ist sehr wohl wichtig,aber einen Abstand zum eigenen Gefühl braucht es nicht, so meine Erfahrung.
Alles Übrige ist eine gute Empfehlung für unser neues Forumsmitglied.

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"Kinder mögen keinen Kaviar" P. Ustinov
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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 08.03.2010 12:37 
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Lieber Erpi,

wer wagt es hier zu widersprechen? :rot:


:wink:


Nach meiner Erfahrung ist ein gewisser Abstand zum eigenen Gefühl unbedingt notwendig, wenn man nicht nur für sich schreibt. Kein so großer, dass jede Verbindung zum Gefühl abreißt, aber man muss in der Lage sein, einen Schritt neben sich selbst treten zu können, bei Bedarf ein Augenzwinkern, etwas Selbstironie anbringen zu können, sein Gefühl mit den Gefühlen anderer realistisch vergleichen und gewichten zu können. Sonst kriegt man automatisch auch keinen Abstand zum Text. Kenne ich jedenfalls von mir so und auch von anderen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 08.03.2010 12:38 
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Admina
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Sehe ich auch so, Johanna.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 08.03.2010 14:37 
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Na dann her mit der roten Karte! 8)

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 08.03.2010 19:35 
Danke für die guten Tipps, da ich auch noch von jemanden gefördert werde der Germanistik und Philosophie studiert hat. Bin ich zuversichtlich, das ich mit der Zeit auch den richtigen Abstand zu meinen Texten finden werde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 08.03.2010 20:12 
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Admina
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Venatrix hat geschrieben:
Danke für die guten Tipps, da ich auch noch von jemanden gefördert werde der Germanistik und Philosophie studiert hat. Bin ich zuversichtlich, das ich mit der Zeit auch den richtigen Abstand zu meinen Texten finden werde.


Dennoch glaube ich nicht, dass du hier wirklich richtig bist. Da gibt es andere Foren.

Ich will dich nicht vertreiben, aber wir sind alle schon veröffentlicht und sprechen über Themen wie Vermarktung, Textkritik für gewisse Kriterien usw.
Wirkliche Textbearbeitung läuft in kleinen Arbeitsgruppen und die ist auch eher veröffentlichungsorientiert. Therapeutisch schreiben gehört nicht zu unserem Duktus, damit sind wir sicher überfordert.

LG

Ulli

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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 09.03.2010 10:33 
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Stepptanz- Injurator!
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Beiträge: 4013
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Hallo Conny,

erst einmal, sei willkommen. Ob Du hir richtig oder falsch bist, wirst ganz allein Du entscheiden.

Der erste Eindruck Deiner Texte war bei mir, dass Du überhaupt nicht mit Deiner Situation fertig wirst. Du hast eine große Bitterkeit in Dir, und hast scheinbar alle glücklichen Momente, welche Dir dieses großartige Gefühl "Liebe" geschenkt hat, vergessen. Du fragst, wozu sie überhaupt gut ist, nun, frage Dich selber. Ohne Liebe stünde die Welt still, ohne Liebe gäbe es keinen Menschen auf ihr. Ohne Liebe könntest Du hier nicht schreiben.

Oder meinst Du die Liebe zu Dir selbst? Erwartest Du nur, dass die Liebe Dir gibt? Musst Du nicht auch lieben? Vergiss nicht, sie ist ein Geben und Nehmen. Sie beruht auf menschlichen Gefühlen von zwei Seiten.
Mir scheint, Du bist sehr verletzt, weil jemand aufgehört hat Dich zu lieben. Manches liest sich wie eine Anklage. Soll es so sein?

Ich verstehe, worauf Johanna hinaus will.
Im Augenblick bist Du auf einem Stand, von dem aus Du die Welt auf Dich und das Dir widerfahrene Unglück hinweisen willst. Du siehst diese Ungerechtigkeit als maßlos an und verstehst nicht, warum es Dich so hart traf. Bleibst Du dort, wirst Du Dich nicht weiter entwickeln, sondern nur im eigenen "Elend" schwelgen.

Beende die Zeit des Herausschreiens Deiner Not, nimm all Deine Gefühle und versuche sie aus einer anderen Perspektive zu beschreiben. Nicht "Ich, Conny" ist dabei wichtig, sondern die Geschichte selbst. Die kannst Du verwandeln und formen, anderen fiktiven Personen anlasten, sie leiden lassen und bestrafen, tausend Varianten erdenken, wie sie sich auch hätte abspielen können. Anstatt auf Dich zu reflektieren, projiziere Deine Gefühle auf Deine Protagonisten in den Geschichten, die Du schreiben möchtest.

So könntest Du all die Kraft, die Du jetzt damit verbringst, Dich innerlich selbst zu zerfleischen, auf etwas Neues lenken, etwas Produktives, das Fantasie schafft. Fantasie, die Dir selbst neue Wege eröffnet, Deine Seele nicht mehr leiden lässt und Dir vielleicht Leser schenkt, die Dich und Deine Geschichten lieben.

Wenn Du diese gewonnen hast, frage noch einmal: "Liebe, wozu bist Du da?"

_________________
Gute Literatur ist immer das Produkt einer Neurose (William Styrons)
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Petrusautor Claus
Angelspaß-Bootsspaß-Lesespaß - Die Autorenseite
Petrus' Bücherladen


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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo ich bin ...
BeitragVerfasst: 17.03.2010 10:43 
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umfangreicher Betreuer
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Beiträge: 8993
Wohnort: Gelsenkirchen
:willkommen:

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Ich bin nicht versaut, ich bin nur moralisch flexibel.

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