Autorenecke.de

lesenistwieatmenlesenistwieatmenlesenistwieatmen
Aktuelle Zeit: 16.01.2018 16:10

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ]  Gehe zu Seite | Alle
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Unheimliche Welt - Teil 1 von ?
BeitragVerfasst: 10.05.2012 00:56 
Offline
User
Benutzeravatar

Registriert: 07.05.2012 16:41
Beiträge: 75
Wohnort: Hüllhorst
Schmunzel ... ich ging gerade vor Langeweile mein Fundus an Ideen, Notizen und Kurztexten etc. durch und fand folgendes kleines Goldstück (geschrieben am 04.12.2000):


Der Wunderbaum von Burbank


Im Garten des Hauses der Familie Gefilte in Burbank, Kalifornien, steht eine zwanzig Jahre alte Dattelpalme, die mehr tut als verfaulte Früchte auf den Patio fallen zu lassen und Ratten anzulocken. Harry und Myrtle Gefilte und ihre Nachbarn behaupten, dass dieser Baum spricht.

Die Stimme, die aus dem Baum kommt, variiert von einem unheimlichen Flüstern zu einem leicht schnarrenden, aber ansonsten völlig normalen Gesprächston. Die meiste Zeit über stößt die Palme bedeutungslose Geräusche aus, die zwar recht kompliziert sind, aber keine Sprache zu bilden scheinen. Doch man hat bereits vernommen, dass sie auf portugiesisch, polnisch, italienisch und dänisch spricht, und bei vier Gelegenheiten hat sie eindeutige Aussagen auf englisch gemacht, wenngleich ihre Grammatik und Syntax nicht immer auf eine gehobene Erziehung hindeutet. Doch wie Harry Gefilte einem Reporter gesagt hat: „Klar, sie ist nicht Edwin Newman, doch für´ne verdammte Palme spricht sie ziemlich gut.“

Es gibt Erklärungen in Hülle und Fülle. Mehrere Nachbarn der Gefiltes glauben, die Seele eines Verstorbenen – vielleicht eines UNO-Dolmetschers oder eines Lehrers an der Berlitz-School – sei irgendwie in dem Baum gefangen. Andere bestehen darauf, Außerirdische von einem fernen Planeten würden über die „natürliche Wellenlänge“ des Baums mit uns kommunizieren, und die Gefilte-Palme sei unsere beste und einzige Chance, mit unseren Nachbarn im Universum Kontakt aufzunehmen.

Ein Gerücht besagt, die Jungfrau Maria würde in der Palme wohnen, und ihre Früchte hätten eine wundersame Heilkraft. Fast einen Monat lang kamen hingebungsvolle Katholiken von so fernen Orten wie Guadalupe Hidalgo, Mexiko, und Dammichnaat, Oregon, nach Burbank, um die Wunder zu sehen und Eingaben an die Mutter Gottes zu richten. Von der benachbarten Kirche des Heiligen Schlomo pilgerten sogar so viele Gemeindemitglieder zur Gefilte-Palme, dass die üblichen Bingorunden am Mittwochabend nur noch die Hälfte der gängigen Teilnehmerzahlen aufwiesen. Doch die hoffnungsvollen Pilger fanden bald heraus, dass die fleischigen Datteln der Palme nicht den geringsten medizinischen Wert hatten – von jenen Bittstellern natürlich abgesehen, die an chronischer Verstopfung litten.

Ein vom Vatikan eingesetzter Ermittler, Pater Vino Veritas, studierte das seltsame Phänomen volle drei Tage lang und kam schließlich zum Schluss, dass die Wunder der Gefilte-Palme in keiner Hinsicht ein religiöses Wunder waren, wenngleich er mit dem Baum ein kurzes Gespräch auf italienisch führte, bei dem der Baum Wachs der Marke „Salientia“ empfahl, um den Lack des Gemeindewagens zu erhalten und zu schützen. Später glaubte Pater Vino Veritas, er sei einem Interpretationsfehler zum Opfer gefallen und der Baum hätte von der Marke „Erdal“ gesprochen.

„Es war schon ein ziemlicher Tumult, als sich hier ständig ein paar hundert Katholiken herumtrieben“, sagte Myrtle Gefilte, „aber als sie dann nicht mehr kamen, haben wir sie vermisst. Ich meine, die meisten von ihnen waren ja wirklich sehr nett. Zwei volle Busladungen mit Knights of Columbus sind den ganzen Weg von Cleveland, Ohio, hierher gekommen, und sie sahen ziemlich gefährlich und unheimlich aus, aber abgesehen von der Stinkbombe in unserem Briefkasten und einem Burschen namens Nunzio Gnocchi, der Mrs. Farnsworth von gegenüber angehimmelt hat und ihr ständig nachgelaufen ist, waren sogar sie höflich und anständig.“

Die Gefilte-Palme spricht nicht ununterbrochen, nicht einmal täglich, und das ist wahrscheinlich ein Segen, denn es gibt nichts Unangenehmeres als eine geschwätzige Pflanze.

Zum Beispiel wurden Ike und Ethal LaChance aus Boulder City, Nevada, von einem irrwitzig redseligen Oleanderstrauch gepeinigt, der neben der Küchentür stand und den ganzen Tag und den Großteil der Nacht über mit einem durchdringenden Quengeln vor sich hindröhnte, das man von einem Ende des Grundstücks bis zum anderen und in allen neun Zimmern ihres im indonesischen Tudorstil gehaltenen Hauses hören konnte. Nicht mal Oropax konnte die Monologe des Oleanders dämpfen.

„Es wäre ja gar nicht so schlimm gewesen“, sagte Ike LaChance, „wenn der verdammte Baum etwas Interessantes zu sagen gehabt hätte, aber er hat ständig nur über den modernen Roman, die Ursache von Wurzelfäule, Quantenphysik oder die Geschichte von North Dakota geplappert.“

1958 hatten Rudy und Rhonda Rumbeck aus Farmisht Springs, Maryland, schlimmere Probleme mit einem anderen Strauch. Ein alter und dichtgewachsener Flieder, der in den ersten zehn Jahren seiner Blütenpracht auch nicht das geringste Anzeichen an den Tag gelegt hat, sprechen zu können, komponierte plötzlich witzige Verse, die viele Nachbarn amüsierte – wenn auch auf Kosten sämtlicher Mitglieder der belagerten Familie Rumbeck.

„Ich weiß nicht, was wir diesem Flieder je getan haben, dass er so eine Verachtung für uns gehabt hat“, sagt Rhonda Rumbeck, die sogar nach einem Vierteljahrhundert noch immer betroffen über das Verhalten der Pflanze ist. „Diese kleinen Verse waren vielleicht sogar auf gewisse Weise komisch, aber sie waren auch gemein. Ich erinnere mich noch an den ersten, den dieser Flieder losließ. Meine Tochter Cassie und ich haben uns damals, im Juni 1958, auf dem Innenhof gesonnt – Cassie war damals erst zwölf –, als der Strauch plötzlich sprach und uns einen fürchterlichen Schreck einjagte. Er hat gesagt:

Da sitzt die pummelige kleine Cassie.
Sie sieht genau aus wie diese Lassie.
Sie hat ´ne große Kartoffelnase,
Ohren wie der Osterhase
Und ist hässlich wie ´ne kaputte Vase.
Ach, Cassie, Cassie, klingt´s auch etwas barsch –
Wär dein Gehirn doch nur halb so groß wie dein Arsch!


Woraufhin Cassie natürlich in Tränen ausbrach, nach oben lief und sich in ihrem Zimmer einschloss. Drei Tage lang kam sie nicht raus, und sie hatte da drin nichts zu essen außer sechs Tüten Gummibärchen und einer Kiste Erdnussbutter.“

Rudy Rumbeck fährt fort: „Diese lächerlichen Verse waren nicht nur beleidigend. Wirklich unerklärlich waren sie, weil dieser verdammte Busch sie mit dieser schnarrenden, abfälligen, schmeichlerischen Stimme aufsagte, bei der man einfach eine Gänsehaut bekam. Außerdem fing er nach einer Weile damit an, unsere Gäste zu beleidigen, gab obszöne Behauptungen über meine Mutter von sich und jagte unsere Katze ständig mit einer wirklich fürchterlichen Imitation eines tollwütigen deutschen Schäferhundes einen Schrecken ein.“

Rudys so oft verleumdete Mutter Gertrude Rumbeck ist noch immer völlig baff. „Ich habe nie begriffen, wie dieser Strauch so schön riechen und so unanständig sprechen konnte.“

Nach zwei Monaten dieser schweren Prüfung verblühte der neuerdings sprechende Flieder, und die poetische Pflanze wurde bald zum Ärgernis. Rudy und sein gottloser homosexuelle Sohn Dorsey, der aufgrund seines trippelnden Gangs zum besonderen Ziel der Verse geworden war, fällten den Strauch und machten ihn zu Kleinholz, über dem sie dann ihre Würstchen grillten.

Dorsey behauptet noch immer: „Dieser Strauch war ein Miststück!“

Auch Harry Gefilte aus Burbank erinnert sich an den klassischen Fall des Rumbeck-Flieders. „Ich habe damals davon gelesen“, sagte er. „Ich glaube, in Unheimliche Welt, dem Magazin der seltsamen und beunruhigenden Nachrichten, stand ein Artikel darüber. Myrtle und ich haben wohl ziemliches Glück gehabt. Unsere Palme spricht nicht sehr oft, und wenn, dann nie sarkastisch oder unhöflich.“

Studenten des Übersinnlichen haben Tausende von Stunden damit verbracht, die Mitteilungen der Gefilte-Palme zu entschlüsseln, von denen die meisten rätselhaft sind. Dr. Eldritch Pedi, Vorsitzender der Abteilung für Irrationale Pseudowissenschaft an der UCLA (University of California in Los Angeles), hat die Botschaften des Baums mit den modernsten Computern entschlüsselt und ist davon überzeugt, dass der Fall Gefilte nicht nur eine unwichtige Seltsamkeit oder eine bedeutungslose Kuriosität ist.

„Da draußen in Burbank geschieht etwas Wichtiges“, sagt Dr. Pedi. „Etwas Großes. Etwas, das die Welt verändern könnte, würden wir es nur begreifen. Einige Mitteilungen des Baums scheinen harmlos zu sein, ja sogar lachhaft, während andere wiederum aufreizend rätselhaft und verwirrend sind. Doch ich bin der Ansicht, dass es sich um kodierte Mitteilungen handelt, hinter denen weit mehr steckt, als wir ahnen, und hoffe, diesen Code mit Hilfe meiner Computer in Kürze knacken zu können. Ich bin davon überzeugt, indem wir die Nachrichten der Gefilte-Palme entschlüsseln, können wir das Geheimnis der Überlichtgeschwindigkeit und den Sinn unseres Lebens erfahren und vielleicht sogar herausfinden, warum einige Leute Harald Schmidt für komisch halten.“

Wie bereits erwähnt, hat die Gefilte-Palme nur viermal auf englisch gesprochen. Wir von Unheimliche Welt, dem Magazin der seltsamen und beunruhigen Nachrichten, möchten unsere zwei Millionen Leser bitten, diese vier Mitteilungen unseres photosynthetisierenden Freundes genau zu studieren, in der Hoffnung, jemand habe einen Geistesblitz, der zu Schlussfolgerungen führt, zu denen Dr. Pedis Computer noch nicht gelangt sind. Schließlich sind zwei Millionen Gehirne besser als eins. Und bei zwei Millionen Gehirnen, die tief ins Übernatürliche eingetaucht und durch und durch von der Liebe zum Paranormalen durchdrungen sind, handelt es sich fürwahr um eine beträchtliche Macht!

1. Am 24. August 1982 sprach die Gefilte-Palme zu Myrtle und Harry Gefilte, während sie Ringelblumen kreisförmig um ihren Stamm pflanzten. Sie sagte: „Hätten Enten Zähne und würden bellen, könnten sie Ihr Haus vor Einbrechern schützen und würden sich hervorragend für Hundestaffeln der Polizei eignen.“
Dr. Eldritch Pedi glaubt, dass diese Mitteilung, wenn sie erst einmal entschlüsselt ist, sich als Aphorismus von solch verblüffendem Nutzen und Wert erweisen wird, dass er den Verlauf der menschlichen Geschichte verändern wird.

2. Am 19 April 1983 hatten Harry Gefilte und sein Nachbar Rooney Sludge sich gerade auf dem Patio über einen Sechserpack Bier hergemacht, als die Dattelpalme sagte: „In Istanbul wartet die Frau in dem scharlachroten Kleid verzweifelt unter der Uhr ohne Zeiger. Der Fuchs wird erst am Samstag kommen.“
Dr. Eldritch Pedi hält diese Mitteilung, vielleicht die rätselhafteste von allen, für den schlüssigen Beweis, dass der Baum in kodierter Form spricht. „Das klingt fast genauso“, sagt Pedi, „wie die Spione in all diesen alten Spionagefilmen sprechen. Obwohl ich nicht mit jenen übereinstimme, die diese Mitteilung für den Beweis halten, dass die Gefilte-Palme in der Tat ein außerirdischer Spion ist, der sich als Baum verkleidet hat, um uns zu studieren und Informationen für eine Invasion von einer anderen Welt zu sammeln, kann ich durchaus verstehen, wieso einige Menschen zu einem so beunruhigenden Schluss gelangen.“

3. Am Thanksgiving-Day des Jahres 1983 hielten sich Harry und dessen Vater Phil Gefilte auf dem Hof auf und neckten unbarmherzig Harrys Hund mit Truthahnknochen, die sie an einem Bumerang gebunden hatten, und einen fettbeschmierten Muskelmagen an einem Strick, als der Baum sagte: „Hätten alle Männer dieselbe Hutgröße und würden alle Frauen wie John Cleese aussehen, wäre die Welt zwar kein besserer Ort, aber die Gefahr der Überbevölkerung wäre mit Sicherheit wesentlich geringer.“

4. Am 14 April 1984 hatte sich die gesamte Nachbarschaft zum traditionellen Ochsenbraten in Harrys und Myrtles Garten versammelt, als der Baum mit außergewöhnlich lauter Stimme und ungewöhnlich forderndem Tonfall sprach. Diese verblüffende Mitteilung bestand zwar nur aus fünf Wörtern, aber einige Studenten der Gefilte-Palme halten sie trotzdem für die bedeutendste, die der Baum je gemacht hat. Sie besagte: „Schicken Sie uns Ihre Gartenmöbel!“
„Es war schon ein wenig furchterregend“, sagte Myrtle. „Der Baum hat zum erstenmal die Stimme erhoben. Und obwohl ich mir sicher bin, dass er nie jemandem etwas tun würde, war ich an diesem Tag etwas besorgt.“
„Verdammt“, wirft Harry ein, „ich würde ihnen ja unsere Gartenmöbel schicken, wenn sie sie unbedingt haben wollen, aber ich kenne nun mal leider ihre Adresse nicht!“

Der Wunderbaum von Burbank. Die geheimnis- und unheilvolle Gefilte-Palme. Was ist die Erklärung für ihr erstaunliches Verhalten? Ist sie vom Teufel besessen? Ist sie ein Mutantenbaum, der aufgrund radioaktiven Niederschlags der Sprache mächtig ist? Ist sie irgendwie ein Funkempfänger für Botschaften von fernen Planeten? Kann man diese Vorgänge all den Starts von Space Shuttles zuschreiben, die den Äther schwer geschädigt und die rhythmischen Gezeiten der stratosphärischen Partikelflussfelder gestört haben? Unheimliche Welt, das Magazin der seltsamen und beunruhigenden Nachrichten, wird jedem Leser ein Abonnement auf Lebenszeit schenken, der dem hingebungsvollen Dr. Eldritch Pedi den Schlüssel liefert, mit dem man dieses überwältigende Geheimnis aufklären kann.


:-) :wink: :-o

_________________
"What do you care what other people think?" - R.P. Feynman
http://www.arne-lueker.de


Nach obenoben:: untenunten
 Profil E-Mail senden  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Unheimliche Welt - Teil 1 von ?
BeitragVerfasst: 10.05.2012 09:48 
Offline
Verlagswesen
Benutzeravatar

Registriert: 26.12.2005 15:05
Beiträge: 7839
:-D
Von einer "Gefilte"-Palme* hätt' ich erwartet, dass sie jiddisch spricht. Tat sie vielleicht auch, hat nur niemand verstanden.
Wenn sie immer nur so bekiffte Sätze von sich gibt, wundert mich, dass nie jemand versucht hat, das Kraut zu rauchen.

*) Gefilte Fisch

_________________
Mein virtueller Buchladen
Unser Tiergeschichten-Blog
Wahnsinn im Alltag - mein Blog


Nach obenoben:: untenunten
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ]  Gehe zu Seite | Alle

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen

Suche nach:
Gehe zu:  
cron


© 2007 www.autorenecke.de
IMPRESSUM

Hinweis zur Nutzung des Forums:
www.autorenecke.de übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt, die Richtigkeit und die Form einzelner eingestellter Beiträge.
Jeder Verfasser von Einträgen ist als Autor selbst verantwortlich für seinen Beitrag.
Die Einstellung von beleidigenden und/oder strafbaren Beiträgen ist ausdrücklich untersagt. www.autorenecke.de behält sich vor, Einträge zu löschen
sowie einzelnen Besuchern/Mitgliedern zeitweise oder gänzlich die Schreibberechtigung zu entziehen.
Alle bei www.autorenecke.de erschienenen Beiträge, Artikel und Meldungen sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte an jeglicher weiteren Verwendung liegen ausschließlich beim Autor.
Reproduktionen gleich welcher Art sowie die schriftliche oder elektronische Auswertung nur mit Zustimmung des Autors.
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de